• Klimagerechtigkeitsinitiative
    Basel 2030

    Letztes Jahr hat der Basler Grosse Rat den Klimanotstand ausgerufen, aber konkrete Taten sind kaum erfolgt. Mit der Klimagerechtigkeitsinitiative fordern wir, dass endlich angemessen auf die Klimaerhitzung reagiert wird! Dazu ist die globale Temperaturerhöhung auf maximal 1.5°C zu begrenzen. Und darum gehört das Ziel netto null Treibhausgasemissionen bis 2030 und Klimagerechtigkeit in unsere Verfassung.

  • Geht mich diese Initiative etwas an?

    Ja,
    Weil die Klimaerhitzung stattfindet und sich sichtbar und spürbar beschleunigt, mit dramatischen Folgen für uns alle.

     

    Es wird oft von netto null bis 2050 geredet, warum jetzt 2030 - ist das realistisch?

    Ja,
    Weil netto null bis 2050 für die 1,5°C Obergrenze viel zu spät ist! Und wenn wir konsequent handeln, ist netto null bis 2030 in Basel auch realistisch - gerade in unserem innovativen Kanton.

     

    Die Initiative will viel verändern - in meinem Sinne?

    Ja,
    Weil die Klimaerhitzung dich, aber vor allem Menschen auf anderen Erdteilen und die kommenden Generationen, hart treffen wird. Aber wir können jetzt etwas tun, und diese Chance dürfen wir uns nicht entgehen lassen.

     
     
  • Ein klimagerechtes Basel

    Sieben starke Argumente für ein klimagerechtes Basel mit netto null Treibhausgasemissionen bis 2030

    Taten statt Worte

    Der Basler Grosse Rat hat zwar den Klimanotstand ausgerufen, aber konkrete Taten sind kaum erfolgt. Mit der Klimagerechtigkeitsinitiative fordern wir, dass endlich wirksame, konkrete und sozialverträgliche Massnahmen gegen die Klimaerhitzung ergriffen werden. Und zwar schnell – lokal, aber für die ganze Welt.

    Wir sind Paris

    Mit dem Pariser Klimaabkommen von 2015 verpflichtet sich die Schweiz, die durchschnittliche Erhitzung des Klimas nach Möglichkeit unter 1,5 Grad Celsius zu halten. Was bisher aber an Reduktion von Treibhausgasen beschlossen oder geplant ist, reicht bei weitem nicht aus. Wir brauchen mehr.

    Mehr Tempo

    Wenn wir so weitermachen, haben wir das Budget der Treibhausgase, die noch ausgestossen werden dürfen, um die 1,5 Grad Obergrenze nicht zu überschreiten, bis Ende dieses Jahrzehnts aufgebraucht. Dann müssen wir von einem Tag auf den anderen alle Emissionen stoppen, und das geht nicht. Nur mehr Tempo heute hilft!

    Basel geht voran

    Städte verursachen viele Treibhausgase, sie haben aber auch die Möglichkeit, Treibhausgase rasch und effektiv zu reduzieren. Wir sehen Basel als Teil der weltweiten und nationalen Bewegung von Städten, die vorangehen und zeigen, was möglich ist. Basel macht sich wie viele andere Städte auf den Weg – zusammen mit Adelaide, Oslo, Kopenhagen und anderen.

    Solidarisch mit der Welt

    Die Klimakrise trifft uns hart, aber noch härter trifft sie Menschen in den Ländern des Südens, in Afrika, Asien und Lateinamerika. Basel als innovative, wohlhabende und global vernetzte Stadt leistet ihren Beitrag, damit die Menschen im globalen Süden von den schlimmsten Folgen der Klimaerhitzung verschont bleiben. Denn wir tragen Verantwortung für unseren Reichtum, der auch auf dem jahrzehntelangen Verbrauch von Öl, Kohle und Gas basiert.

    Eine neue Stadt

    Wir wollen eine andere, klimafreundliche Stadt. Eine Stadt der erneuerbaren Energiequellen, in der Menschen zu Fuss, mit dem Velo oder mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs sind, oder mit effizienten elektrischen Fahrzeugen. Wir wollen ein Basel, begrünt und mit vielen Bäumen, um die überhitzte Stadt im Sommer zu kühlen. Und eine Stadt der Begegnungen, vielfältig, bunt und lebenswert.

    Kein Spaziergang

    Ein klimaneutraler Kanton Basel-Stadt erfordert die Anstrengung aller: von Staat, Wirtschaft, Gesellschaft. Das wird Kräfte kosten. Aber die Erfahrung in anderen Städten, die sich bewegt haben, zeigt, dass es sich lohnt. Für die Gegenwart, vor allem aber für die Zukunft. Aus Solidarität auch mit künftigen Generationen, denen wir alle eine lebenswerte, gerechte Welt hinterlassen wollen.

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