• Statements

    Viele Menschen aus Basel und darüber hinaus unterstützen die Klimagerechtigkeitsinitiative

    Irmi Seidl

    Ökonomin

    "Politik und Verwaltung brauchen die koordinierte und eindringliche Stimme aus der Bevölkerung, damit sie die vielen Lösungsansätze gegen die Klimakrise ernst nehmen, aufgreifen und Rahmenbedingungen schaffen, damit weitere Lösungen entstehen können.“

    Gian-Kasper Plattner

    Klimawissenschaftler

    "Zur Eingrenzung des Klimawandels ist eine rasche, starke und nachhaltige Reduktion der CO2-Emissionen weltweit unumgänglich. Auch Basel-Stadt muss seinen Beitrag dazu leisten und sollte ambitioniert und als Vorbild vorangehen."

    Barbara Ellenberger

    Dramaturgin, künstlerische Leiterin KlimaKontor

    "Basel2030, eine essentielle Antwort auf Klimakrise, Massensterben und die himmelschreienden Ungerechtigkeiten, die mit diesen von vielen – zwischendurch auch von mir – geleugneten Katastrophen einhergehen. Sie sind schwer zu Glauben. Eigentlich müssten ja alle permanent in Panik ausrasten – doch alles sprudelt in geordneten Bahnen weiter. Dann kann es doch gar nicht so schlimm sein, oder? ODER? Mit Basel2030 wird die Krise nicht nur realer, sondern auch bearbeitbar."

    Aeneas Wanner

    alt Grossrat, Geschäftsleiter Energie Zukunft Schweiz

    ""Nachhaltige Lösungen sind langfristig betrachtet günstiger als das Verfeuern von fossiler Energie mit beträchtlichem Schaden für unsere Wirtschaft und Lebensgrundlage. Die Technik dazu ist bekannt – im Verkehr, bei Gebäuden und der Wirtschaft. Die Dekarbonisierung bis 2030 ist deshalb machbar und mit grossen Chancen verbunden."

    Eva Hauck

    Dozentin für Entwurf FHNW

    "Das Leben und unsere Erde nehme ich jeden Tag als Geschenk wahr. Ich sehe aber auch, wie wir die Erde und das Leben auf ihr mit Füssen treten, ausbeuten und missachten. Ich fühle Schmerz und Ohnmacht, wenn der Mensch rücksichtslos und eigennützig handelt. Die Erde braucht uns nicht, aber wir brauchen sie. In der Gemeinschaft für etwas so elementar Sinnhaftes wie die Klimagerechtigkeit kämpfen zu können, ist für mich ebenfalls ein Geschenk. Alle, die es nicht annehmen, versagen sich ein Stück Glück."

    Tilla Künzli

    Künstlerin und Umweltbildung

    "Worauf warten wir noch? Alle Lösungen sind da und unser Mut diese umzusetzen ist gefragt. Ich bin überzeugt, dass unsere schöne Welt und Gesellschaft friedlicher sein kann als heute. Dafür müssen wir uns trauen uns selbst anzunehmen, denn ich bin und habe genug und brauche nicht so viel, wie ich heute habe."

    Felix Gmür

    Bischof von Basel

    "Die ökologische Krise ist mit einer immensen sozialen Krise verzahnt. Wir alle haben eine Verantwortung für die Schöpfung und für soziale Gerechtigkeit! Die Umsetzung der Klimagerechtigkeitsinitiative stellt sicher, dass wir diese Verantwortung in Basel noch effizienter und gemeinsam wahrnehmen können."

    Lisa Cronjäger

    Kultur- und Medienwissenschaftlerin, Universität Basel

    "Wir müssen als Gesellschaft anerkennen, dass die Klimakrise Ungleichheiten und strukturelle Diskriminierungen verstärkt. Schon jetzt sind die Regionen am stärksten betroffen, in denen am wenigsten Menschen über existentielle Absicherungen verfügen. Klimagerechtigkeit bedeutet eine umgehende und umfassende Reduktion der von Basel verantworteten CO2 Emissionen, Umverteilung von Ressourcen sowie Solidarität mit der weltweiten Bewegung für climate justice.“

    Mathis Wackernagel

    Founder and President Global Footprint Network

    "«Decisions shape the future». Mit jeder Entscheidung bauen wir unsere Zukunft. Jeder Franken, den wir ausgeben, ist eine Investition – eine gute oder schlechte. Nutzen wir ihn für eine fette Wurst, investieren wir in unseren schlechten Blutdruck. Kaufen wir einen Veloanhänger, investieren wir in nachhaltige Mobilität. So sollten wir auch in Basel unsere Zukunft gestalten!"

    Aline Vogt

    Historikerin, Universität Basel

    "Ich bin für die Klimagerechtigkeitsinitiative, weil wir unsere Geschichte selbst in der Hand haben. Veränderung kann Angst machen, aber ohne konstanten Wandel gibt es keine lebenswerte Zukunft. Aus Angst vor Veränderung ging in der Schweiz schon manches zu langsam – man denke an die peinlich späte Einführung des Frauenstimmrechts! Heute haben wir in Basel die Chance voranzugehen und rechtzeitig das Richtige zu tun.“

    Marcel Trefny

    Wissenschaftler Immunologie

    "Die Covid-19 Krise zeigt wie verletzlich unsere Welt doch ist und was es bedeuten kann, wenn wir nicht rechtzeitig auf eine Krise reagieren. Sie zeigt aber auch, wie wir mit einer grossen Portion Engagement und Solidarität sehr viel bewirken können. Also lasst uns auch voraus schauen und unser Bestes tun, um die Klimakrise aufzuhalten."

  • Statements aus den Organisationen

    Feministischer Streik Basel

    "Klimakrise und Patriarchat gehen Hand in Hand! Obwohl Frauen und queere Menschen den kleineren CO2-Fussabdruck haben, sind sie häufig überproportional von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Gleichzeitig erfahren sie aufgrund patriarchaler Machtstrukturen Einschränkungen, wenn es darum geht, sich an klimapolistischen
    Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Destroy patriarchy not the planet! Klimagerechtigkeit - jetzt!"

    Urban Agriculture Basel

    "Was vor 10 Jahren noch Visionen waren, lebt Urban Agriculture Basel heute vor. Zehn weitere Jahre sind genügend Zeit für eine friedliche netto null Gesellschaft. Wir wollen uns freudvoll wandeln so lange wir können und nicht nur müssen. Veränderung ist essbar und wunderschön!“

  • Organisationen

    Diese Organisationen unterstützen die Klimagerechtigkeitsinitiative

  • Dein Statement

    Wir möchten deinen Beweggrund lesen, warum Du die Initiative unterstützt! Dein Statement werden wir nach einer kurzen Prüfung und internen Absprache auf unserer Website veröffentlichen. Du kannst auch ein Portrait von Dir hochladen, wenn du möchtest.

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